Aufgabe dieses Projektes ist die Zusammenführung der Funde des römerzeitlichen Gutshofes in Schuld in der Eifel sowie ihre wissenschaftliche und publizistische Aufbereitung mit dem Ziel, die Römervilla in Schuld auch vor Ort einer breiteren Öffentlichkeit bekannt und zugänglich zu machen.

Mit der Unterschutzstellung des gesamten Areals der Römervilla Schuld und seiner Nebengebäude wurde im November 2016, 48 Jahre nach Abschluß der letzten Grabungen, ein wichtiger Schritt auf dem Wege zu diesem Ziel gemacht.

Die weitere wissenschaftliche Erforschung konzentriert sich derzeit auf die Nebengebäude, bei denen geophysikalische Untersuchungen im Jahr 2016 gezeigt haben, daß es mehr gibt als bisher angenommen.

Ziel dieses Förderschwerpunktes ist die Erweiterung des Ägyptischen Museums der Universität Bonn durch ausgewählte Objekte der Ägyptischen Sammlung der Sammlung Preuß, ihre wissenschaftliche Aufbereitung sowie die Förderung der Ägyptologie an der Universität Bonn. Dauerleihgaben, Schenkungen, Zustiftungen und Beteiligung an der Dauerausstellung sowie an Sonderausstellungen (siehe Ausstellungen). Foyerausstellung „Kupferstiche aus der ´Description de l`Égypte` aus der Sammlung Ursula und Karl-Heinz Preuß“ (im Wechsel).

Dauerleihgabe von 32 Urnen und anderen Gefäßen aus einem ursprünglich im Raum Finsterwalde vermuteten bronze- bis eisenzeitlichen Gräberfeld im Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischem Landesmuseum. Ziel des damit verbundenen Projektes ist es, sowohl den bisher unbekannten genauen Fundort zu ermitteln als auch herauszufinden, zu welcher, ursprünglich sehr viel größeren Sammlung, die vermutlich aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg stammt, die Objekte gehörten.