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Ausstellungseröffnung am 21.04.2015
der Ausstellung „Römer im Ahrtal“ im Museum Roemervilla
Dauer der Ausstellung: 21.04. bis 15.11.2015

Hauptleihgeber: LVR-Landesmuseum Bonn; Sammlung der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler; Sammlung Preuß, Brühl.

Das im Museum Roemervilla präsentierte Herrenhaus des römischen Gutshofes am Ahrweiler Silberberg ist das am besten erhaltene Relikt aus der Römerzeit im Kreis Ahrweiler. Nördlich der Alpen gibt es kein im Original so gut erhaltenes römisches Gebäude mit derart eindrucksvollen Wandmalereien eintreten kann.
Die diesjährige Sonderaustellung zeigt anhand vieler Beispiele, dass das Land an der Ahr von zahlreichen Siedlungen und Gewerbebetrieben erschlossen war, und die Region eine für ländliche Verhältnisse dicht besiedelte Region war.
Viele antike Hinterlassenschaften sind im Laufe der Jahrhunderte zerstört worden. Erst in den letzten beiden Jahrhunderten bildete sich mit der Archäologie eine Wissenschaft, die gezielt nach archäologischen Hinterlassenschaften forschte. Oft kamen die Archäologen zu spät, nämlich als die Fundstellen schon zerstört waren. Schlaglichtartig präsentiert die Ausstellung einige von den wichtigsten römerzeitlichen Fundstellen im Umfeld der Ahr. Hierzu gehören unter anderem: Die römische villa rustica von Schuld mit ihren Mosaikfunden.

Die Gräber der Eisenhüttenleute aus dem Ahrweiler Stadtwald aus dem 2./3. Jh. n. Chr.

Die frührömischen Gräber von Dümpelfeld.

Der gallo-römische Umgangstempel von Barweiler mit seinem Tempelinventar.

Sowie die römische Siedlungsstelle vom Verteilerkreis in Bad Neuenahr mit dem herausragendsten Fundstück: Dem im Besitz der Sammlung der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler befindlichen bronzenen Fußöllämpchen, das auf dem Werbematerial zur Ausstellung dargestellt ist.